In einer Zeit von Fake News und alternativen Fakten stellt sich bei Werbetreibenden die Frage, wie man mit Werbeplätzen auf umstrittenen News-Portalen am besten umgeht. Viele Werbetreibende, die Werbeplätze über GDN buchen, mussten nämlich mit großer Verwunderung feststellen, dass ihre Anzeigen auf der kontroversiellen Plattform breitbart.com erschienen sind.

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Das Google Display Netzwerk (GDN) bietet Werbetreibenden die Möglichkeit eine große Reichweite mit ihren Ads zu erzielen. Mit über 2 Billionen Impressions auf über 2 Millionen verschiedenen Websites selektiert man üblicherweise nicht jedes Placement einzeln, sondern vertraut dabei auf die Filter, die man selbst auswählen kann. So können Websites mit sensiblen Inhalten von der Schaltung ausgeschlossen werden. Verwunderung machte sich jedoch unter vielen Werbetreibenden breit, dass breitbart.com anscheinend nicht über diese Filter ausgeschlossen wird.

Nach und nach zogen zahlreiche große Unternehmen wie Kellog’s ihre Werbung von der Website ab. Auch Ad-Tech Provider wie AppNexus und RocketFuel haben breitbart.com bereits blockiert. Wer jedoch über GDN Werbeanzeigen schaltet, sollte dabei manuell nachbessern und die Website gezielt von der Ausspielung ausschließen.

Da wir mit unseren Kunden zahlreiche Kampagnen über GDN managen, haben wir angesichts des aktuellen Aufschreis rund um Breitbart News Googles Kategorisierung von politisch umstrittenen Websites aus Österreich und Deutschland genauer beleuchtet. Knapp 50 der von Google unbedenklich eingestuften Websites wie den deutschen Kopp Verlag sollte man besser manuell blockieren, um dem Ruf der eigenen Marke nicht zu schaden.