dm Italien: +36 % Conversions dank Dynamic Remarketing

Programmatic
Fabian Niederwolfsgruber, Key Account Prorammatic
Zeitraum:
4.–18. August 2026 vs. 19. August – 2. September 2026

Durch angepasste Lookback-Windows in der Dynamic-Remarketing-Kampagne lenkte SlopeLift den Werbedruck für dm Italien auf kaufnahe Nutzer:innen – mit 36,1 % mehr Conversions und einem um 37,6 % niedrigeren CPA.

Die Herausforderung

dm Italien spricht Shop-Besucher:innen über eine Dynamic-Remarketing-Kampagne in DV360 erneut mit passenden Produkten an. Die Auslieferung war jedoch unausgewogen: Ein Großteil der Impressionen floss in breite, obere Funnel-Segmente wie Page View, während kaufnahe Nutzer:innen – etwa mit Artikeln im Warenkorb – zu wenig Werbedruck erhielten. Ziel war es, das Budget dorthin zu lenken, wo die Kaufwahrscheinlichkeit am höchsten ist.

Unser Ansatz

SlopeLift steuerte die Auslieferung über individuell angepasste Lookback-Windows je Zielgruppe.

  • Analyse der Impression-Verteilung über fünf Remarketing-Segmente entlang des Funnels
  • Segmente: AddToCart, All Converter, Checkout-Abbrecher, Page View, Product Page View
  • Lookback-Fenster je Zielgruppe angepasst, um kaufnahe Segmente gezielt zu stärken
  • Vergleich zweier gleich langer 15-Tage-Fenster ab 4. August 2026 im DV360 Reporting

Die Ergebnisse

+36,1 % Conversions

Anstieg von 72 auf 98 Conversions

−37,6 % CPA

Kosten pro Conversion sanken von 84,08 € auf 52,43 €

+86,1 % Conversion Rate

Steigerung von 5,76 % auf 10,72 %

AddToCart Impressionen +144,9 %

sowie All Converter Impressionen +158,0 %, Product Page View −74,1 %

Die Anpassung der Lookback-Windows verlagerte den Werbedruck spürbar von breiten Segmenten zu kaufnahen Nutzer:innen. Trotz 15,1 % weniger Media-Spend stiegen die Conversions um 36,1 %, der CPA sank um 37,6 %. Besonders aufschlussreich: Das Segment All Converter legte bei den Impressionen um 158,0 % zu – ein Hinweis darauf, dass Kund:innen schneller wieder kaufen als angenommen. Auf Basis der Ergebnisse ist ein Rollout auf weitere dm-Länder geplant.

Unser Fazit

  • Lookback-Windows sind ein unterschätzter Hebel für Effizienz im Dynamic Remarketing.
  • Werbedruck auf kaufnahe Segmente zu lenken senkt den CPA deutlich.
  • Bestandskund:innen kaufen schneller wieder als gedacht – Potenzial für Wiederkauf-Remarketing.
  • Der Ansatz ist skalierbar und soll auf weitere dm-Länder ausgerollt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Programmatic

dm Italien: +36 % Conversions dank Dynamic Remarketing

dm Italien spricht Shop-Besucher:innen über eine Dynamic-Remarketing-Kampagne in DV360 erneut mit passenden Produkten an. Die Auslieferung war jedoch unausgewogen: Ein Großteil der Impressionen floss in breite, obere Funnel-Segmente wie Page View, während kaufnahe Nutzer:innen – etwa mit Artikeln im Warenkorb – zu wenig Werbedruck erhielten. Ziel war es, das Budget dorthin zu lenken, wo die Kaufwahrscheinlichkeit am höchsten ist.

Programmatic
Social Media

easybank: 3.000+ Depot-Abschlüsse dank Zielgruppensegmentierung

Ein Wertpapierdepot ist ein erklärungsbedürftiges Produkt: Einsteiger:innen ohne Finanzwissen brauchen andere Botschaften als erfahrene Trader. Ein One-Size-Fits-All-Ansatz verschenkt Potenzial, weil er entweder Einsteiger:innen überfordert oder erfahrene Nutzer:innen mit zu viel Erklärung langweilt. Die Herausforderung: Zielgruppen exakt nach Finanzwissen segmentieren und über den gesamten Funnel hinweg mit passender Botschaft und Format erreichen.

SEA

dm Österreich: +12 % Umsatzsteigerung dank AI Max, ganz ohne Compliance-Risiko

AI Max erweitert Google-Search-Kampagnen um KI-Anzeigentexte und automatische Zielseiten-Auswahl ohne Freigabe-Workflow: aktivierte Inhalte gehen sofort live. Für dm.at als regulierte Drogeriemarke kritisch: unbelegte Umwelt- oder Gesundheitsaussagen hätten gegen die EU-Richtlinie EmpCo verstoßen können. Ziel war die rasche Nutzung der AI-Max-Benefits in einem sicheren, Brand-CI-konformen Umfeld, vor allem auf das geänderte Suchverhalten und die neue AI-Umgebung zu reagieren. Insbesondere convertierender Traffic generiert mehr Umsatz bei gleichbleibender oder verbesserter Effizienz und relevante Inhalte für die User. Neben den Text-Guidelines kam dafür ein zusätzliches, restriktives Set-up zum Einsatz.